Mission

Viele Regierungen sind offenbar nicht fähig oder nicht bereit, bestimmten Bevölkerungsgruppen angemessenen Wohnraum oder Bauland zur Verfügung zu stellen. Aus diesem Grund engagiert sich (IN)FORMAL URBANISM vor allem auf dem Feld alternativer partizipativer Stadtentwicklungs- und Stadtplanungsmodelle, die allen Bewohnern einen Zugang zum Stadtraum gewährleisten. Unser selbstgestecktes Ziel ist es, solche informellen Prozesse zu erforschen, zu verstehen und zu unterstützen, die zu einer Umgestaltung der Stadtlandschaft im Interesse der Menschen beitragen können, die in ihr leben. Dabei steht das Phänomen der informellen Stadtentwicklung in der ganzen Breite seiner geografischen und kulturellen Ausprägungen im Mittelpunkt des Interesses unserer Arbeit.

  • Lorem

Vision

(IN)FORMAL URBANISM stellt einen ganzheitlichen urbanistischen Ansatz für Stadtplaner, Architekten und Künstler dar, der sich schwerpunktmäßig mit der Umgestaltung städtischer Strukturen durch informelle Prozesse beschäftigt.

(IN)FORMAL URBANISM erforscht das Phänomen der Urbanisierung durch selbstorganisierende Prozesse, wie sie häufig zur Befriedigung von Bedürfnissen entstehen, die durch die Raster offzieller Planung fallen.

(IN)FORMAL URBANISM arbeitet auf verschiedenen Ebenen und ist in verschiedenen Kulturen, Lebensumständen und -perspektiven verankert.

(IN)FORMAL URBANISM will einen Beitrag leisten zum tieferen Verständnis der komplexen Zusammenhänge gesellschaftlicher, kultureller, wirtschaftlicher, administrativer und politischer Faktoren und Strukturen mit Formen informellen Handelns und neue Wege im Umgang mit urbanen Problemfeldern und Mangelsituationen entwickeln.

Projektziele

  • Die wissenschaftliche und gesellschaftliche Notwendigkeit der Erforschung informeller und dezentralisierter Willenbildungsprozesse aufzeigen.

  • Zum Verständnis der gesellschaftlichen Vorgänge beitragen, die städtische Wandlungsprozesse bedingen.

  • Die Bedeutung temporärer Transformationsformen für langfristige städtische Entwicklungsmodelle verständlich machen.

  • Zukunftsbezogene und nachhaltige partizipative Prozesse zur Einbeziehung der Bedürfnisse aller Beteiligten entwickeln.

  • Konkrete Formen für den Austausch von Handlungswissen anbieten, die helfen, Gegensätze zwischen unterschiedlichen sozialen Gruppen bei der Verteilung öffentlichen Raums zu überwinden.

In Action

Das Team